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21 Jahre Hospiz – Initiative Melle e.V.

2005 – 2026

Die Philosophie der Hospizbewegung besteht darin, Sterben und Tod als wichtigen Teil des Lebens zu betrachten. Seit nunmehr 20 Jahren sind engagierte ausgebildete Ehrenamtliche bereit, Menschen in schweren Krankheits-, Sterbe- und Trauerzeiten zur Seite zu stehen.

Durch öffentliche Veranstaltungen möchten wir diese Themen einem breiteren Personenkreis zugänglich machen. In diesem Sinne laden wir alle Interessierten zu folgenden Vorträgen und Veranstaltungen ein.

 

 

 

Vorstands-Sitzungen 2026

Die Treffen finden immer montags von 17.30 bis ca.19.00 Uhr in den Räumlichkeiten des Meller Hospiz Büros Neuer Graben 11, 49324 Melle  statt.
Termine der Vorstands-Sitzungen 2026

 

 

 

Ehrenamtliche Mitarbeiter*innen im Gespräch

Kollegialer Austausch 2026

Die Treffen finden immer am letzten Montag des Monats von 18.00  bis 19.30 Uhr in den Räumlichkeiten des Meller Hospiz Büros, Neuer Graben 11, 49324 Melle  statt.
Termine Kollegialer Austausch 2026

 

 

 

Hospiz Ausbildungs-Kurse 2026

Hospiz-Initiative-Melle e.V.

dem leben ein gutes ende geben

Termine für einen neuen Grundkurs

 

 

 

Hospizinitiative Melle e.V. feiert 20-jähriges Jubiläum

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Am 23.01.2026 feierte die Hospizinitiative Melle e.V. im Gemeindehaus St. Petri ihr 20-jähriges Bestehen. Etwa 100 Gäste, darunter ehrenamtliche und hauptamtliche Mitarbeitende, Kooperationspartner, kommunale Politiker, Freunde und Förderer des Vereins sowie Vertreter der Gemeinden  nahmen an den Feierlichkeiten teil.

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Der 1. Vorsitzende Carl- Martin Becker begrüßte die Anwesenden und gab einen kurzen Rückblick über die letzten 20 Jahre und gab einen Ausblick auf die Zukunft.

 

Danach bedankte sich Bürgermeisterin Jutta Dettmann bei allen Mitwirkenden für ihr Engagement und wünschte sich, dass dies so bleibt, um das Gemeinschaftsgefühl und den Zusammenhalt zu erhalten und zu stärken. Sie selber fühle sich sehr mit der Hospizinitiative verbunden, weil eine gute Freundin große Unterstützung durch den Verein erfahren habe. Im Anschluss unterschrieb Sie die Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen.

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Es folgte ein Vortrag von Prof. Dr. Verena Begemann, Dipl. Sozialpädagogin/-arbeiterin, Professorin für Ethik und Sozialarbeitswissenschaft an der Hochschule Hannover, mit dem Thema „Hospiz sind wir alle“.

Frau Prof. Dr. Begemann stellte in ihrem Vortrag das Zusammenwirken von hospizlicher Arbeit und Palliativmedizin vor. Berichtete, dass in Deutschland aktuell mehr als 140.000 Menschen ehrenamtlich, bürgerschaftlich und hauptamtlich die Arbeit für schwerstkranke und sterbende Menschen unterstützen. Diese findet in ambulanten Hospizdiensten, stationären Hospizen für Erwachsene (ca. 270), Hospizen für Kinder und Jugendliche (21) und auf ca. 330 Palliativstationen in Krankenhäusern statt, wobei vier davon für Kinder und Jugendliche sind.

Darüber hinaus haben deutschlandweit über 170.000 Mediziner*innen die Zusatzausbildung Palliativmedizin absolviert.

Frau Prof. Dr. Begemann stellte dann die Bedeutung eines würdevollen Todes in den Mittelpunkt und berichtete von den Anfängen der hospizlichen Bewegung durch Cicely Saunders.

Sie ließ Menschen zu Wort kommen, die vom schwierigen Umgang mit einer schweren Erkrankung und den damit verbundenen Gedanken und Gefühlen berichteten. Dabei wurde deutlich, dass sowohl Spiritualität aber auch die bloße Anwesenheit von geliebten Menschen, das „nicht alleine gelassen werden“ und das „Aushalten können“ der Begleiter*innen zentrale Rollen spielen. Im Anschluss betonte sie nochmals die Wichtigkeit und Wirksamkeit des Zusammenwirkens von Hospiz und Palliativmedizin. Anschließend wurden kurze Filme von Studierenden der Hochschule Hannover gezeigt, die sich intensiv mit dem Thema Sterben und Tod auseinandergesetzt haben.

Nach einer kurzen Pause ergriff Prof. Dr. Winfried Hardinghaus, Chefarzt der Klinik für Palliativmedizin, Mitglied im deutschen Ethikrat und (Ehrenvorsitzender des Deutschen Hospiz- und PalliativVerbandes, DHPV) das Wort. Sein Vortrag stand unter der Überschrift „Von Sterbenden Lernen“.

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Herr Prof. Dr. Hardinghaus vermittelte in seinem Vortrag zunächst anschaulich, was für Sterbende hilfreich ist und wie sie unterstützt werden können, indem er anhand von 10 Kernbotschaften sehr lebhaft Fallbeispiele darstellte. 

1. Vorsorge treffen

2. Empathisch kommunizieren

3. Beziehungen pflegen

4. Authentisch sein

5. Vielfalt akzeptieren

6. Im Augenblick leben und gut loslassen können

7. Hoffnung lassen oder geben- Spiritualität

8. Trauer begleiten, auch Angehörige

9. Ethisch-hospizliche Haltung: Das Leben ehren

10. Der Tod gehört zum Leben

Im Anschluss stellte er die aktuellen Forderungen des DHPV an den Gesetzgeber dar, um die Situation von Sterbenden und deren Zugehörigen zu verbessern. Zunächst soll das Hospiz- und Palliativgesetz von 2015 evaluiert werden, um aktuelle bzw. veränderte Bedarfe festzustellen. Die Hospizarbeit und die Palliativversorgung in stationären Einrichtungen soll gestärkt werden. Hier sind die Bedarfe hoch, die Versorgung hingegen erscheint ungenügend.

Des Weiteren fordert der Verband, dass eine ganzheitliche palliative Versorgung in der SAPV (Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung) gesetzlich gewährleistet wird.

Durch die Einführung eines Suizidpräventionsgesetz soll die Lebensqualität von suizidgefährdeten Mensch- vor allem im hohen Alter und bei schwerer Krankheit- verbessert werden. Dadurch sollen Suizidversuche und Suizide möglichst verhindert werden. Außerdem sei eine gesetzliche Regelung des Assistierten Suizids dringend notwendig.

Zum Abschluss stellte er die Grundpfeiler der hospizlichen Haltung - Wertschätzung, Begeisterung, Dankbarkeit - in den Mittelpunkt und nannte Sie aufgrund unseres Engagements den „Meller Dreiklang“.


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Alle Rednerinnen und Redner wurden mit begeistertem Applaus bedacht, der deutlich machte, wie sehr ihre Beiträge geschätzt wurden. Die Stimmung war durchgehend offen, neugierig und harmonisch. Die Zuhörerinnen und Zuhörer zeigten echtes Interesse und Wertschätzung. In den Pausen und darüber hinaus entstanden, unter der musikalischen Begleitung von dem Duo „Saitenwirbel“ aus Melle, zahlreiche intensive Gespräche, und es entwickelte sich ein lebhafter, reger Austausch zwischen den Teilnehmenden. Die Veranstaltung war außerordentlich gelungen und hat einen nachhaltigen Impuls gesetzt: Sie trägt den hospizlichen Gedanken weiter in die Gesellschaft, macht ihn sichtbarer und inspiriert zu weiteren Gesprächen, Engagement und Unterstützung.

 

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HellerMann  

 - eine Theatervorstellung über Demenz -

In Kooperation mit der Alzheimergesellschaft Mell e.V.
Freitag, 10 April 2026
Beginn 19.30 Uhr (Einlass ab 18.45 Uhr)
Theater Melle, Schürenkamp 13, 49324 Melle

Eintritt: VVK/ AK: 15,00€ / 18,00€
VVK:  Buchhandlung Sutmöller GmbH, Plettenberger Straße 1-3, 49324 Melle
oder Vorbestellung per Mail unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

 
Theatermacher Thomas Borggrefe lässt sich durch seine Arbeit mit Menschen mit einer Demenz inspirieren: Gespräche, wortlose Begegnungen, Stille, Dasein, Kommunikation mit Kreativität, Gefühlswelten…

In seiner neuen Theatervorstellung ‘HellerMann’ (Regie: Titus Tiel Groenestege) geht es um Vergessen, Glücklich-sein, Musik, Festhalten und Loslassen, Ohnmacht und die Suche nach Grenzen.

Ein Musiker hat eine Demenz und zeigt, was ihn bewegt. Die Theatervorstellung gibt einen tiefen Einblick in die Gefühlswelt eines demenzkranken Menschen. Wie kommt ein Mensch damit zurecht? Wie kann ein Leben mit einer Demenz lebenswert gestaltet werden?
Die Theatervorstellung zeigt den Prozess einfühlsam und klar.

Die Welt der Demenz ist eine manchmal unbegreifliche, wunderliche Landschaft voller Farben, Poesie, Kreativität und grilligen Formen. Die Theatervorstellung ist ein Spiegel dieser Welt, eine Komposition aus Texten, Musik, Geräuschen, Schwere und Leichtigkeit, Humor und Traurigkeit. So ist das Leben, auch mit einer Demenz.

Thomas Borggrefe produzierte und spielte schon mehrere Theatervorstellungen über Demenz. Er reist mit ihnen durch Europa (Deutschland, Niederlande, Belgien, Österreich und Luxemburg).
Im Spiel wird Information über den Prozess einer Demenz gegeben und die Gefühlswelt einprägsam dargestellt. Jeder Mensch, der mit dem Prozess zu tun hat - als Familie, in der Pflege oder der/die eine Diagnose bekommen hat, erkennt Elemente aus der Vorstellung für sich.

Nach der Vorstellung geht der Schauspieler offen und umsichtig mit seinem Publikum ins Gespräch. Er beantwortet Fragen und stellt Fragen mit seiner reichen Erfahrung in der Arbeit mit Menschen mit einer Demenz; Geschichten werden erzählt, seine Antworten sind anschaulich und werden mit Humor gewürzt.

Thomas Borggrefe: “Ich spüre ein großes Bedürfnis bei Menschen, über Demenz auf einer anderen Ebene zu reden und sich miteinander auszutauschen: Ich möchte bewusst machen, dass ein Mensch – auch wenn er sich häufig durch die Krankheit äußerlich verändert -, im Inneren der/dieselbe bleibt. Das Gefühl hat keine Demenz.”eine Theatervorstellung über Demenz
Theatermacher Thomas Borggrefe lässt sich durch seine Arbeit mit Menschen mit einer Demenz inspirieren: Gespräche, wortlose Begegnungen, Stille, Da-sein, Kommunikation mit Kreativität, Gefühlswelten…

In seiner neuen Theatervorstellung ‘HellerMann’ (Regie: Titus Tiel Groenestege) geht es um Vergessen, Glücklich-sein, Musik, Festhalten und Loslassen, Ohnmacht und die Suche nach Grenzen.

Ein Musiker hat eine Demenz und zeigt, was ihn bewegt. Die Theatervorstellung gibt einen tiefen Einblick in die Gefühlswelt eines demenzkranken Menschen. Wie kommt ein Mensch damit zurecht? Wie kann ein Leben mit einer Demenz lebenswert gestaltet werden?
Die Theatervorstellung zeigt den Prozess einfühlsam und klar.

Die Welt der Demenz ist eine manchmal unbegreifliche, wunderliche Landschaft voller Farben, Poesie, Kreativität und grilligen Formen. Die Theatervorstellung ist ein Spiegel dieser Welt, eine Komposition aus Texten, Musik, Geräuschen, Schwere und Leichtigkeit, Humor und Traurigkeit. So ist das Leben, auch mit einer Demenz.

Thomas Borggrefe produzierte und spielte schon mehrere Theatervorstellungen über Demenz. Er reist mit ihnen durch Europa (Deutschland, Niederlande, Belgien, Österreich und Luxemburg).
Im Spiel wird Information über den Prozess einer Demenz gegeben und die Gefühlswelt einprägsam dargestellt. Jeder Mensch, der mit dem Prozess zu tun hat - als Familie, in der Pflege oder der/die eine Diagnose bekommen hat, erkennt Elemente aus der Vorstellung für sich.

Nach der Vorstellung geht der Schauspieler offen und umsichtig mit seinem Publikum ins Gespräch. Er beantwortet Fragen und stellt Fragen mit seiner reichen Erfahrung in der Arbeit mit Menschen mit einer Demenz; Geschichten werden erzählt, seine Antworten sind anschaulich und werden mit Humor gewürzt.

Thomas Borggrefe: “Ich spüre ein großes Bedürfnis bei Menschen, über Demenz auf einer anderen Ebene zu reden und sich miteinander auszutauschen: Ich möchte bewusst machen, dass ein Mensch – auch wenn er sich häufig durch die Krankheit äußerlich verändert -, im Inneren der/dieselbe bleibt. Das Gefühl hat keine Demenz.”

 Plakat HellerMannn Entwurf 1